Kardinalskommission
Die Kardinalskommission überwacht die Einhaltung der Statuten. Sie setzt sich aus fünf vom Heiligen Vater ernannten Kardinälen zusammen, die aus ihrer Mitte den Kardinalpräsidenten ernennen. Sie bleiben fünf Jahre im Amt und können nur einmal bestätigt werden.

S.E. Kard. Giuseppe Petrocchi
Emeritierter Erzbischof von L’Aquila und Präsident der Kardinalskommission

S. E. Kard. Ángel Fernández Artime
Pro-Präfekt des Dikasteriums für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens

S.E. Kard. Konrad Krajewski
Metropolit-Erzbischof von Łódź

S.E. Kard. Luis Antonio Gokim Tagle
Pro-Präfekt des Dikasteriums für Evangelisierung
Kard. Ángel Fernández Artime
Pro-Präfekt des Dikasteriums für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens
Kardinal Ángel Fernández Artime, S.D.B., ist Mitglied der Kardinalskommission für die Aufsicht. Er ist außerdem Pro-Präfekt des Dikasteriums für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens, Mitglied des Dikasteriums der Selig- und Heiligsprechungsprozesse und Richter am Kassationsgericht des Staates Vatikanstadt.
Im Konsistorium vom 30. September 2023 wurde er zum Kardinal ernannt.
Im Jahr 2020 wurde er für weitere sechs Jahre als Generaloberer der Salesianerkongregation bestätigt, in die er 2014 vom 27. Generalkapitel gewählt worden war, sowie als X. Nachfolger von Don Bosco.
Im Jahr 2013 wurde er zum Oberen der neuen Provinz Spanien-Mittelmeer ernannt, die „Maria Ausiliatrice” (Maria Hilfe der Christen) gewidmet ist, und 2009 wurde er zum Oberen der Provinz Südargentinien mit Sitz in Buenos Aires ernannt.
Er war Provinzdelegierter für Jugendpastoral, Direktor der Schule von Ourense, Provinzrat und Provinzvikar und von 2000 bis 2006 Provinzial.
Er hat einen Abschluss in Pastoraltheologie und einen in Philosophie und Pädagogik.
Kard. Ángel Fernández Artime
Pro-Präfekt des Dikasteriums für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens
Kardinal Ángel Fernández Artime, S.D.B., ist Mitglied der Kardinalskommission für die Aufsicht. Er ist außerdem Pro-Präfekt des Dikasteriums für die Institute des geweihten Lebens und die Gesellschaften des apostolischen Lebens, Mitglied des Dikasteriums der Selig- und Heiligsprechungsprozesse und Richter am Kassationsgericht des Staates Vatikanstadt.
Im Konsistorium vom 30. September 2023 wurde er zum Kardinal ernannt.
Im Jahr 2020 wurde er für weitere sechs Jahre als Generaloberer der Salesianerkongregation bestätigt, in die er 2014 vom 27. Generalkapitel gewählt worden war, sowie als X. Nachfolger von Don Bosco.
Im Jahr 2013 wurde er zum Oberen der neuen Provinz Spanien-Mittelmeer ernannt, die „Maria Ausiliatrice” (Maria Hilfe der Christen) gewidmet ist, und 2009 wurde er zum Oberen der Provinz Südargentinien mit Sitz in Buenos Aires ernannt.
Er war Provinzdelegierter für Jugendpastoral, Direktor der Schule von Ourense, Provinzrat und Provinzvikar und von 2000 bis 2006 Provinzial.
Er hat einen Abschluss in Pastoraltheologie und einen in Philosophie und Pädagogik.
Kard. Konrad Krajewski
Metropolit-Erzbischof von Łódź
Kardinal Konrad Krajewski ist Mitglied der Aufsichtskommission der Kardinäle des IOR sowie der Dikasterien für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen und für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Darüber hinaus ist er Metropolit-Erzbischof von Łódź.
2018 ernannte ihn Papst Franziskus zum Kardinal und war von 2013 bis 2026 Päpstlichen Almosenier.
1999 wurde er zum Päpstlichen Zeremonienmeister, nachdem er im Amt für die Liturgischen Feiern des Papstes in Rom gewirkt hatte.
1995 bis 1998 war er Zeremonienmeister des Erzbistums Łódź und unterrichtete als Präfekt im dortigen diözesanen Priesterseminar sowie an den Franziskaner- und Salesianerseminaren und an der Akademie in Warschau Liturgie.
1993 erwarb er am Päpstliche Athenaeum Sant’Anselmo in Rom das Lizentiat in Liturgiewissenschaften und 1995 an der Päpstlichen Universität Heiliger Thomas von Aquin sein Diplom in Theologie.
Während seines Aufenthalts in Rom arbeitete er im Amt für die Liturgischen Feiern des Papstes mit und war Seelsorger an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universität La Sapienza.
Kard. Konrad Krajewski
Päpstlichen Almosenier
Kardinal Konrad Krajewski ist Mitglied der Aufsichtskommission der Kardinäle des IOR und des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung.
2018 ernannte ihn Papst Franziskus zum Kardinal und 2013 zum Päpstlichen Almosenier.
1999 wurde er zum Päpstlichen Zeremonienmeister, nachdem er im Amt für die Liturgischen Feiern des Papstes in Rom gewirkt hatte.
1995 bis 1998 war er Zeremonienmeister des Erzbistums Łódź und unterrichtete als Präfekt im dortigen diözesanen Priesterseminar sowie an den Franziskaner- und Salesianerseminaren und an der Akademie in Warschau Liturgie.
1993 erwarb er am Päpstliche Athenaeum Sant’Anselmo in Rom das Lizentiat in Liturgiewissenschaften und 1995 an der Päpstlichen Universität Heiliger Thomas von Aquin sein Diplom in Theologie.
Während seines Aufenthalts in Rom arbeitete er im Amt für die Liturgischen Feiern des Papstes mit und war Seelsorger an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Universität La Sapienza.
Kard. Giuseppe Petrocchi
Emeritierter Erzbischof von L’Aquila und Präsident der Kardinalskommission
Kardinal Giuseppe Petrocchi ist Präsident der Aufsichtskommission der Kardinäle des IOR. Er ist auch Mitglied des Wirtschaftsrates und des Dikasteriums für den Klerus.
2018 wurde er von Papst Franziskus zum Kardinal ernannt, war seit 2013 Erzbischof von L’Aquila und ist seit August 2024 emeritierter Erzbischof.
1998 wurde er zum Bischof von Latina-Terracina-Sezze-Priverno ernannt.
Zwischen 1973 und 1998 engagierte er sich im Bereich der Jugendseelsorge, für die er verantwortlich war, und der Familienseelsorge in Ascoli Piceno.
In diesen Jahren bekleidete er verschiedene Ämter, war unter anderem Religionslehrer am Liceo Scientifico Orsini in Ascoli Piceno, Leiter des Diözesanzentrums für Berufungen, Dozent für Philosophie, Pädagogik und Psychologie am Istituto Magistrale Trebbiani in Ascoli Piceno und später am Liceo Pedagogico Stabili sowie Chefredakteur des Diözesanblattes, Psychologe in der Familienberatungsstelle der Diözese und Dozent an der Diözesanschule für Theologie.
Er studierte Philosophie und Theologie an der Päpstlichen Lateranuniversität, wo er seinen Bachelor in Philosophie und sein Lizentiat in Dogmatischer Theologie erwarb. Er hat einen Abschluss in Philosophie und Psychologie an den staatlichen Universitäten von Macerata und Rom.
Kard. Giuseppe Petrocchi
Emeritierter Erzbischof von L’Aquila und Präsident der Kardinalskommission
Kardinal Giuseppe Petrocchi ist Präsident der Aufsichtskommission der Kardinäle des IOR. Er ist auch Mitglied des Wirtschaftsrates und des Dikasteriums für den Klerus.
2018 wurde er von Papst Franziskus zum Kardinal ernannt, war seit 2013 Erzbischof von L’Aquila und ist seit August 2024 emeritierter Erzbischof.
1998 wurde er zum Bischof von Latina-Terracina-Sezze-Priverno ernannt.
Zwischen 1973 und 1998 engagierte er sich im Bereich der Jugendseelsorge, für die er verantwortlich war, und der Familienseelsorge in Ascoli Piceno.
In diesen Jahren bekleidete er verschiedene Ämter, war unter anderem Religionslehrer am Liceo Scientifico Orsini in Ascoli Piceno, Leiter des Diözesanzentrums für Berufungen, Dozent für Philosophie, Pädagogik und Psychologie am Istituto Magistrale Trebbiani in Ascoli Piceno und später am Liceo Pedagogico Stabili sowie Chefredakteur des Diözesanblattes, Psychologe in der Familienberatungsstelle der Diözese und Dozent an der Diözesanschule für Theologie.
Er studierte Philosophie und Theologie an der Päpstlichen Lateranuniversität, wo er seinen Bachelor in Philosophie und sein Lizentiat in Dogmatischer Theologie erwarb. Er hat einen Abschluss in Philosophie und Psychologie an den staatlichen Universitäten von Macerata und Rom.
Kard. Luis Antonio Gokim Tagle
Pro-Präfekt des Dikasteriums für Evangelisierung
Kardinal Luis Antonio Gokim Tagle ist Mitglied der Aufsichtskommission der Kardinäle des IOR. Er ist außerdem Mitglied der Kardinalskommission der Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls und der Dikasterien für die orientalischen Kirchen, für die Institute des geweihten Lebens und für die Gesellschaften des apostolischen Lebens, für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, für die Kultur und die Bildung sowie der Päpstlichen Räte für die Gesetzestexte und für den interreligiösen Dialog, für den Klerus für die Evangelisierung in der Sektion für die Grundlegenden Fragen der Evangelisierung in der Welt. Er ist Pro-Präfekt des Dikasteriums für Evangelisierung in der Sektion für die Erstevangelisierung und die Neuen Teilkirchen.
Seit 2024 ist er Mitglied des Rates der Sektion für die Beziehungen mit den Staaten und den internationalen Organisationen des vatikanischen Staatssekretariats.
2020 wurde er in den Orden der Bischöfe aufgenommen und 2019 von Papst Franziskus zum Präfekten der Kongregation für die Evangelisierung der Völker ernannt.
2014 beteiligte er sich als delegierter Präsident an der 3. außerordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode über die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung.
2012 wurde er von Benedikt XVI. zum Kardinal ernannt und ist seit 2011 Erzbischof von Manila.
2001 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Imus. Während seiner Amtszeit gab er Impulse für die Umsetzung der Richtlinien, die aus der 1999 abgehaltenen diözesanen Pastoralversammlung hervorgingen, und konzentrierte sich dabei besonders auf junge Menschen. Während seiner Jahre in Imus wurde er Vorsitzender der Kommission für die Glaubenslehre in der Bischofskonferenz der Philippinen und Präsident des FABC-Büros für theologische Fragen. Er war auch Rektor des Priesterseminars in Imus.
1987 erwarb er das Lizentiat in Theologie und 1991 den Doktortitel summa cum laude an der Catholic University of America in Washington.
Er wurde eingeladen, Vorträge zu halten, Exerzitien zu leiten und Seminare für Priester, Ordensleute und Laien auf den Philippinen und im Ausland zu organisieren. Über die Jahre hat er außerdem in der nationalen Bischofskonferenz und in der Föderation der asiatischen Bischofskonferenzen (FABC) mitgewirkt und sich in verschiedenen Ländern des Kontinents als beliebter Redner profiliert.
Kard. Luis Antonio Gokim Tagle
Pro-Präfekt des Dikasteriums für Evangelisierung
Kardinal Luis Antonio Gokim Tagle ist Mitglied der Aufsichtskommission der Kardinäle des IOR. Er ist außerdem Mitglied der Kardinalskommission der Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls und der Dikasterien für die orientalischen Kirchen, für die Institute des geweihten Lebens und für die Gesellschaften des apostolischen Lebens, für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, für die Kultur und die Bildung sowie der Päpstlichen Räte für die Gesetzestexte und für den interreligiösen Dialog, für den Klerus für die Evangelisierung in der Sektion für die Grundlegenden Fragen der Evangelisierung in der Welt. Er ist Pro-Präfekt des Dikasteriums für Evangelisierung in der Sektion für die Erstevangelisierung und die Neuen Teilkirchen.
Seit 2024 ist er Mitglied des Rates der Sektion für die Beziehungen mit den Staaten und den internationalen Organisationen des vatikanischen Staatssekretariats.
2020 wurde er in den Orden der Bischöfe aufgenommen und 2019 von Papst Franziskus zum Präfekten der Kongregation für die Evangelisierung der Völker ernannt.
2014 beteiligte er sich als delegierter Präsident an der 3. außerordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode über die pastoralen Herausforderungen der Familie im Kontext der Evangelisierung.
2012 wurde er von Benedikt XVI. zum Kardinal ernannt und ist seit 2011 Erzbischof von Manila.
2001 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Imus. Während seiner Amtszeit gab er Impulse für die Umsetzung der Richtlinien, die aus der 1999 abgehaltenen diözesanen Pastoralversammlung hervorgingen, und konzentrierte sich dabei besonders auf junge Menschen. Während seiner Jahre in Imus wurde er Vorsitzender der Kommission für die Glaubenslehre in der Bischofskonferenz der Philippinen und Präsident des FABC-Büros für theologische Fragen. Er war auch Rektor des Priesterseminars in Imus.
1987 erwarb er das Lizentiat in Theologie und 1991 den Doktortitel summa cum laude an der Catholic University of America in Washington.
Er wurde eingeladen, Vorträge zu halten, Exerzitien zu leiten und Seminare für Priester, Ordensleute und Laien auf den Philippinen und im Ausland zu organisieren. Über die Jahre hat er außerdem in der nationalen Bischofskonferenz und in der Föderation der asiatischen Bischofskonferenzen (FABC) mitgewirkt und sich in verschiedenen Ländern des Kontinents als beliebter Redner profiliert.
