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Reformweg 2014-2024
2014 bekräftigt Papst Franziskus die zentrale Bedeutung der Mission des Instituts für die religiösen Werke für das Wohl der katholischen Kirche, des Heiligen Stuhls und des Staates Vatikanstadt; er erneuert seine Leitungsstruktur und beauftragt sie, einen radikalen Reformkurs einzuschlagen, um den ursprünglichen Geist seiner Mission, gemäß den Statuten, wiederzubeleben; gleichzeitig soll das Institut an die neuen internationalen Vorschriften des Staates Vatikanstadt angeglichen werden.
Das Institut beschließt daher, seinen ursprünglichen Namen „Istituto per le Opere di Religione” (Institut für die religiösen Werke) beizubehalten, da dieser die Mission, für die es gegründet wurde, klar zum Ausdruck bringt und deren zentrale Bedeutung für die gesamte katholische Kirche und ihre pastorale Tätigkeit von Papst Franziskus bekräftigt wurde.
Als einzige Einrichtung des Vatikans, die von der Aufsichts- und Finanzinformationsbehörde zu professionellen Finanzgeschäften im Staat Vatikanstadt berechtig ist, übernimmt das Institut nach und nach die Durchführungsbestimmungen zum Gesetz XVIII/2013, die im Laufe der Zeit von derselben Behörde erlassen wurden, mit dem Ziel, den geltenden Vorschriften vollständig zu entsprechen und sich am internationalen Finanzsystem zu beteiligen.
Der von Papst Franziskus stark geförderte und unterstützte, radikale Reformweg zeichnet sich durch mehrere Meilensteine aus. Die neuen Leitungsgremien verpflichten sich, alle strategischen Entscheidungen im Einklang mit der katholischen Ethik zu treffen und dafür zu sorgen, dass das Institut transparent und ordnungsgemäß arbeitet.
Dieses Engagement führt zu einer intensiven internen Regulierungstätigkeit, zur Einführung eines wirksamen internen Kontrollsystems und schließlich zur Verabschiedung von Geschäftsplänen, die darauf abzielen, das Institut zu einem Finanz- und Zahlungsdienstleistungen umzugestalten, der sich an international bewährten Standards orientiert, aber auch seiner Mission und der katholischen Ethik verpflichtet bleibt.
Zu den wichtigsten Meilensteinen, die das Institut auf seinem Reformweg erzielt hat, zählen die Transparenz bei der Rechnungslegung und Besteuerung, die Ausarbeitung eines Anlageprozesses im Einklang mit der Soziallehre der Kirche, die Umgestaltung der Verwaltungsstruktur durch die Einstellung neuer Fachkräfte, die Einführung neuer Vergütungs- und Anreizsysteme sowie die Einrichtung 2024 des Online-Banking-systems „IOR Portal”, das die Fortschritte des Instituts bei der Digitalisierung verdeutlicht.
Zu den erfreulichsten Anerkennungen für die vom Institut erreichte Compliance gehören die Zulassung zum SEPA-Raum, die Verleihung des Qualified Intermediary (QI)-Status durch die US-Steuerbehörde IRS, das positive Urteil durch Moneyval-Inspektoren für seine „erhebliche“ Effizienz im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie der deutliche Anstieg der Korrespondenzbanken.
